LICHT UND SCHATTEN

Licht und Schatten, das ist alles was wir hatten.

Das Kulturprojekt der 7. Klasse, leider waren wir knapp bei Kasse.

Doch wir haben es geschafft, viel darüber nachgedacht und schlussendlich dann vollbracht.

Wen jetzt doch die Neugier packt,

der lese dieses Werk exakt.

Viel Mühe und viel Arbeit steckt dahinter,

begonnen haben wir im Winter.

Lange Rede kurzer Sinn,

das ist erst der Beginn!

Beim Lesen viel Spaß und Freud´,

und auf Wiedersehen liebe Leut´!

Obdachlosen helfen! Wie?

Jeder kennt folgende Situation: ein Bettler sitzt am Straßenrand und du gehst vorbei. Du bemitleidest die hilfesuchende Person zwar, wirfst aber dennoch nichts in den Becher. Sind wir dadurch also alle schlechte Menschen? Würden diese paar Cent, die du im Becher hinterlassen würdest, überhaupt helfen? Wie können wir wirklich helfen? Die Organisation der Caritas Salzburg beschäftigt sich genau mit diesen Themen und unterstützt Obdachlose Menschen unter anderem mit Kleidung, Essen und Schlafplätzen. Auch das Projekt „VinziBus“ hilft Meschen in Not 365 Tagen im Jahr. Georg Aigner, von der Straßenzeitung Apropos, hat uns seine Orte rund um die Bahnhofsgegend gezeigt und uns das Leben als Obdachloser geschildert.

Essay- Ausstellung: „True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA“

Eine Fotografie Ausstellung im Museum der Moderne Salzburg. Kunst aus Kanada und den USA. Zeitgenössisch. Eines hat das Museum der Moderne am Mönchsberg unsere Klasse freilich noch nie- enttäuscht. Auch dieses Mal nicht. Die Ausstellung die wir, die 7ak, am Freitag, den 03.06. im Rahmen unseres Kulturunterrichts besucht haben, war wirklich beeindruckend.

Die KünstlerInnen, die aus den verschiedensten Regionen Amerikas und Kanadas stammen, zeigen mit dieser Kunstausstellung die unterschiedlichsten Dinge. Von Fotografien, die Müll abbilden, bis hin zu Familienbildern, die ehemalige Strafhäftlinge darstellen, war alles dabei. Und zudem noch sehr imposant.

Bei den Kunstwerken wurde als Grundgedanke die Wahrheit des Mediums in Frage gestellt. Im Zuge dessen wurden Prinzipien wie Realitätsnähe und Kritik miteinbezogen. Die KünstlerInnen der späten 1970er Jahre haben sich durch diese Gedankengänge mit ihrer Kunst von der Realität abgekoppelt. Wobei die Bilder immer einen Realitätsbezug haben, und auf den ersten Blick „normal“ aussahen, gab es immer etwas Abstraktes darin zu finden. Oft jedoch erst auf den zweiten Blick.

Von Selbtsinszenierungen in weibliche Stereotypen (Untitled Film Stills, Cindy Sherman) bis hin zu Darstellungen des Bauernkrieges 1525, bei dem Albrecht Dürer eine entscheidende Rolle spielte (The Thinker, Robert Redford, 1986).

Diese und viele weitere Werke, die es für uns im Museum der Moderne zu sehen gab, haben unsere volle Aufmerksamkeit beansprucht. Durch das, wie vorhin bereits erwähnte, zweite Hinschauen, wurden wir ebenfalls stark zum Nachdenken angeregt. Außerdem gab es kein Bild, bei dem man nur vorbeigegangen ist bzw. ohne weiteres vorbeigehen konnte. Jedes Kunstwerk ist auf eigene Art und Weise besonders und man braucht Zeit zum Betrachten und auch Verstehen.

Jugend-Notschlafstelle Exit 7

Eine Sozialarbeiterin der Caritas hat uns die Jugend-Notschlafstelle gezeigt, die Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren neben einem vorübergehenden Übernachtungs- und Grundversorgungsangebot (Ess-, Wasch-, und Duschmöglichkeit) auch lösungsorientierte Betreuung, Beratung und Krisenintervention bietet.

Schön, dass Sie uns hier auf der WRG Seite auf unserer Reise durch Licht und Schatten begleitet haben!

7A